Unsere Webseite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt die Seite für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Berichte aus der Pfarrei der Zukunft

Leitungsteam der Pfarrei der Zukunft Betzdorf

Liebe Engagierte in der „Pfarrei der Zukunft Betzdorf“!
Liebe Mitchristen und Interessierte!

Vielleicht haben Sie es bereits aus der Presse entnommen: Ab dem 1. Januar 2020 werden wir als neues Leitungsteam in die Pfarrei der Zukunft Betzdorf wechseln. Wir freuen uns auf diese Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit den pastoralen Mitarbeiter*innen vor Ort, wie auch den ehrenamtlich Engagierten in den Räten und darüber hinaus.

Aktuell bereiten wir uns auf die neue Aufgabe vor und stimmen unsere künftige Zusammenarbeit im Team ab. Gleichzeitig wissen wir darum, dass das Leitungsteam erst im neuen Jahr durch bis zu zwei ehrenamtliche Personen komplettiert werden wird.

Noch in diesem Jahr wird bereits der erste Rat der Pfarrei gewählt. In der neuen Gremienstruktur ist dieses Organ von besonderer Bedeutung, da es – über das Leitungsteam hinaus - die verbindliche Beteiligung von Ehrenamtlichen an der Leitung der Pfarrei der Zukunft sicherstellt. Es ist uns ein besonderes Anliegen Sie zu ermutigen, über ein solches Engagement nachzudenken und sich gegebenenfalls zur Wahl für eine solche Aufgabe zu stellen. Gerne möchten wir mit vielen Engagierten und Aktiven gemeinsam die Verantwortung für die Pfarrei der Zukunft tragen und den Weg in die Pfarrei der Zukunft ermöglichen.

Die genaueren Abläufe zur Wahl des ersten Rates der Pfarrei werden Ihnen die Verantwortlichen vor Ort gerne erläutern, ab Mitte Oktober wird auch der Internetauftritt des Bistums vielfältige Informationsmaterialien bereithalten.

Für den Moment senden wir herzliche Grüße auf die „Insel“ und freuen uns auf die anstehenden persönlichen Begegnungen!

Augustinus Jünemann – Sandro Frank – Thomas Düber

St. Ignatius: Auf jeden Einzelnen kommt es an

Pfarrversammlung mit Bestandsaufnahme und Blick in die Zukunft – Aufgaben müssen neu verteilt werden

Die Pfarrei St. Ignatius Betzdorf ist ab dem 1. Januar 2020 Geschichte – doch der Wille, weiterhin zusammen ein lebendiges Miteinander in der Kirche vor Ort zu gestalten, ist ungebrochen. Die 130 Katholiken, die sich zur Pfarrversammlung im voll besetzten Barbarasaal der Stadthalle getroffen haben, haben jedenfalls ein großes Interesse daran, dass es gemeinschaftlich weitergeht. 
Aufgaben, die der bisherige Pfarrgemeinderat übernommen hat, müssen auf andere Schultern verteilt werden. Denn die Pfarrgemeinderäte fallen der Reform zum Opfer. So müssen Menschen gefunden werden, die sich bereit erklären, Veranstaltungen zu organisieren. Denn es soll weiter ein Pfarrfest, einen Weihnachtsbaum und eine Krippe, eine Agapefeier nach der Osternacht und Sternsinger geben – um die wichtigsten Beispiele zu nennen. Tatsächlich signalisierten Teilnehmer Bereitschaft, sich in diesen Bereichen zu engagieren. Auf Zetteln hinterließen sie ihre Kontaktdaten an einer Stellwand. Die beiden Organisatoren und Moderatoren, Pastoralreferent Peter Härtling und Fabian Bodora, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, werden nun die Aufgabe übernehmen, die potenziellen freiwilligen Helfer zusammenzubringen. „Vernetzung“, nennt sich das heutzutage. 
Es war eine Pfarrversammlung, die sich nicht mit den neuen Strukturen aufhielt. Und das ganz bewusst, wie Härtling und Bodora betonten. So blieb Dekanatsreferent Christian Ferdinand, der sich im Background für Fragen zur Struktur der neuen Pfarrei Betzdorf bereithielt „nur“ die Rolle des Beobachters. Auch Pastor Helmut Mohr und Kaplan Anthony hörten zu. Alle drei Hauptamtlichen lobten den neuen und bisher ungewöhnlichen Ansatz, dem die gesamte Veranstaltung folgte. 
Zunächst erfolgte eine Art Bestandsaufnahme, was es an Einrichtungen und Gruppen der katholischen Pfarrei gibt und was es auch nach dem 1. Januar geben wird: Das sind u.a. der Arbeitskreis Mission, Entwicklung, Frieden, die Pfadfinder, die kfd, die DJK, das Altenzentrum St. Josef, die Messdiener, der Liturgiekreis, Lektoren und Kommunionhelfer, der Besuchsdienst Alte und Kranke, die Kreuzlandkapelle, der Kirchenchor, die katholischen Kindergärten, der Kindergottesdienstkreis und der Kirchbauverein Dauersberg – „pralles Leben“, fasst Härtling die Vielfalt zusammen. 
Und alle haben eines gemeinsam: Sie würden sich über neue Mitstreiter freuen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch in Zukunft rund um die Pfarrkirche St. Ignatius zu engagieren. „Auf Sie alle kommt es an“, zitiert Bodora aus einem Brief, den der Trierer Bischof Stefan Ackermann als Antwort auf eine Einladung zur Pfarrversammlung geschrieben hat. Auch er zeigte sich im Brief angetan von der Intention der Versammlung. Die Teilnehmer konnten auch Wünsche äußern, die Defizite aufzeigen: Es fehlt ein eigenes Pfarrheim, es wird zu wenig für die Kinder- und Jugendarbeit getan, es fehle eine „Willkommenskultur“ in den Gottesdiensten und eine Belebung der Ökumene. Nach gut anderthalb Stunden ziehen Härtling und Bodora ein positives Fazit: „Wir sind einen Schritt weiter.“

Wer sich auch in Zukunft in der Pfarrei einbringen möchte, kann sich mit dem Pfarrgemeinderat St. Ignatius in Verbindung setzen: pgr.betzdorf(at)gmail.com

Messdienerschar im Heller- und Daadetal

Wie sieht Kirche im Bistum Trier in der Zukunft aus? Dies war und ist die beherrschende Frage in unserem Bistum.

Auch Jugendliche auf unserer „Insel“ habe sich darüber Gedanken gemacht.

Wie kann Jugendarbeit und speziell Messdienerarbeit in unserer Pfarreiengemeinschaft und damit in den Orten rund um die Kirchen in Herdorf, Alsdorf, Daaden und Dermbach gestaltet werden? Die Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal haben gemeinsam mit Gemeindereferent Jeffrey Merker dieses Projekt in Angriff genommen.

In den vergangenen Jahren wurden zunächst kleinere gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen sehen, dass es Gleichgesinnte in den unterschiedlichen Orten gibt.

Dies war so erfolgreich, dass erstmals im Jahre 2017 eine gemeinsame Freizeit für alle Ministranten im Heller- und Daadetal organisiert wurde.

Hierbei und im Anschluss wurde sehr schnell deutlich, dass die Kinder und Jugendlichen über Kirchtürme hinweg denken können und dass Messdienersein mehr ist als „nur“ das Dienen am Altar. Das Messdienersein ist etwas Verbindendes im Glauben, über Ortsgrenzen hinweg.

Mittlerweile ist die gemeinsame Freizeit, die traditionell im Herbst stattfindet, ein fester Bestandteil der Jahresplanung. Bereits zum dritten Mal machen sich Anfang Oktober 36 Ministranten auf den Weg in das Lipper Land, um weiter die Gemeinschaft untereinander zu fördern und zu festigen.

Dieser begangene Weg war für die Verantwortlichen in der Messdienerarbeit nicht immer leicht. Die Herausforderungen wurden aber angenommen und gemeistert. So wurde ein gemeinsames Leitungs- und Betreuerteam gegründet, welches für die Planung und Koordination der zahlreichen Aktionen und Aufgaben in der Ministrantenarbeit zuständig ist. Damit bestehen feste Ansprechpartner für die Messdiener selbst und die Gemeinde.
Das vielfältige Programm umfasst neben der Gestaltung der Gottesdienste und den Festen in der Pfarreiengemeinschaft auch regelmäßige Gruppenstunden.

Diese finden zum einen an den einzelnen Orten statt, zum anderen gibt es ebenso die gemeinsamen Gruppenstunden. Das Besondere daran ist, dass die Kinder und Jugendlichen sowohl im Spiel, aber auch mit Energie und Neugier ihren Glauben und die Kenntnisse rund um die Kirchengebäude gemeinsam erweitern und vertiefen können.

Mittlerweile haben sich durch die gemeinsamen Aktivitäten auch schon kleine Traditionen entwickelt.

Es ist selbstverständlich geworden und ausdrücklich von den Kindern und Jugendlichen gewünscht, dass bei großen Festen, wie der Erstkommunion und der Firmung unabhängig von Pfarreizugehörigkeit gemeinsam ministriert wird. In diesem Jahr pilgerten alle Messdiener am großen Wallfahrtstag erstmals das letzte Stück gemeinsam zur Abtei Marienstatt. Dies war ein unvergessliches Erlebnis für alle!

Aus Anlass der Einführungsgottesdienste der neuen Messdiener wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Messdienerchor unter der Leitung von Dekanatskantor Torsten Stendenbach gegründet.

Zum zweiten Mal in Folge wurden die Einführungen gemeinsam mit allen Ministranten gefeiert. Insgesamt 16 neue Messdiener konnten so in den Orten Alsdorf, Dermbach und Herdorf in den Dienst am Altar eingeführt werden.

Damit gibt es nun insgesamt 92 Ministrantinnen und Ministranten im Heller- und Daadetal. Jeder ist willkommen!

Die Messdiener wachsen nicht nur in die zahlreichen Aufgaben am Altar hinein, sondern lernen darüber hinaus Gemeinde vor Ort zu gestalten.

Die Messdienerschar im Heller- und Daadetal ist froh, dass sich heute Kinder und Jugendliche für den Dienst am Altar begeistern lassen und wünschen allen Ministranten viel Freude und Ausdauer bei diesem wichtigen Dienst.

Wir wünschen uns für die Zukunft der Kirche Jesu Christi und besonders hier bei uns auf der Insel, dass über Kirchtürme hinaus gedacht wird und wir so wahrhaftig Schwestern und Brüder im Glauben werden.

Die Messdienerschar

St. Aloisius (Herdorf)
St. Peter und Paul (Alsdorf)
St. Josef (Dermbach)
St. Pius X. (Daaden)

Messdiener des Dekanats treffen sich in Bruche

Was als Idee von Ehrenamtlichen begann, wurde am vergangenen Samstag Realität: Es kamen über 60 Messdienerinnen und Messdiener jeden Alters und aus allen Ecken des Dekanats zusammen. Einige der Gruppen ließen es sich bei bestem Wetter darüber hinaus nicht nehmen, den Weg nach Bruche zu Fuß anzutreten. So wanderten beispielsweise die Messdiener aus Freusburg und Elkenroth bereits lange vorher los. In Bruche selbst erwartete alle bereits die nötige Stärkung in Form von Würsten und Kuchen sowie ein buntes Programm, das den gemeinsamen Nachmittag rückblickend viel zu kurz erscheinen ließ. Anfängliches Abtasten entwickelte sich schnell zu einem lebhaften Miteinander, und am Ende gingen viele der Kinder und Jugendlichen mit neuen Bekanntschaften nach Hause. Abgeschlossen wurde der Tag mit dem gemeinsamen Besuch der Heiligen Messe in Bruche, die von den Kindern und Jugendlichen aktiv mitgestaltet wurde.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sowohl in der Vorbereitung als auch am Tag selbst im Einsatz waren, sowie an die Pfarrei Hl. Familie Bruche für die Gastfreundschaft.

Niklas Hirtz
Pastoralassistent

Von der Insel nach Taizé

In der Woche vom 4. - 11. August machte sich eine Gruppe aus dem Dekanat Kirchen auf den Weg nach Taizé. Die Gruppe bestand größtenteils aus jungen Erwachsenen, die sich durch die kirchliche Jugendarbeit des Dekanats kennen. Organisiert wurde die Fahrt von Johannes Kipping und Pastoralreferent Peter Härtling. In Koblenz schloss sich der Bus einer Gruppe aus Koblenz, Adenau und der Eifel an.

In Taizé lebt eine Gemeinschaft von Brüdern, die sich ganz der Ökumene und der Jugend widmet. Jährlich kommen zehntausende Jugendliche aus Europa und der ganzen Welt in diesen kleinen Ort im französischen Burgund, um ihren Glauben zu vertiefen oder neu zu entdecken. Dabei wird der Tag durch das dreimalige gemeinsame Gebet gegliedert, das wesentlich durch die für Taizé typischen Lieder und Gesänge geprägt ist. Neben dem Gebet steht die Zeit in Taizé ganz im Zeichen des Gesprächs.

Täglich gibt es neue Impulse für einzelne Gesprächsgruppen und es besteht somit die Möglichkeit zum Austausch von persönlichen Erfahrungen. Da die Gesprächspartner zum Teil auch aus anderen Ländern stammen, erhält man einen oft ganz neuen Einblick in das Leben und den Glauben in anderen Teilen der Welt. Außerdem packen die jungen Leute in diesen Tagen tatkräftig bei allen anfallenden Arbeiten mit an: ob Essensausgabe, Herrichten der Kirche oder das Säubern der sanitären Anlagen. Aus all dem entsteht eine sehr besondere Stimmung: herzlich, offen, festlich.

Zum Ende der Woche ging es dann wieder mit Vorfreude auf das nächste Jahr zurück ins Dekanat.

Im nächsten Jahr bietet die Pfarrei der Zukunft Betzdorf vom 02. - 09.08.2020 wieder eine Fahrt nach Taizé an.

Johannes Kipping &
Peter Härtling

Kontakt:
jugend(at)zukunftswerkstatt-insel.de

Es ging um die Pfarrei der Zukunft

Pfarrversammlung in Herdorf

Herdorf. Zur Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal konnte der Vorsitzende des Pfarreienrats, Markus Schlosser, 40 Interessierte im Nikolaus-Groß-Haus begrüßen. Die Pfarrversammlung war einberufen worden, um die Gläubigen über die weiteren Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Synoden zu informieren.

Ein Ergebnis der Synode ist die Strukturreform, die ab 01. Januar 2020 die Gründung der „Pfarrei der Zukunft“ zur Folge hat. Was das für die Gläubigen vor Ort bedeutet, sollte im Rahmen der Pfarrversammlung erläutert werden. Dabei wurden Informationen zu den Oberbegriffen „Kirche vor Ort“, „Synodalversammlung“, „Rat der Pfarrei“, „Zusammensetzung und Aufgaben des Leitungsteams“ gegeben. In der anschließenden Diskussion versuchten Markus Schlosse, Maria Gerhardus und Stefan Seyfarth (Vorsitzender des Verwaltungsrates), die Fragen der  Anwesenden zu beantworten. So wollte eine Teilnehmerin wissen, was die konkreten Ziele seien. Schlosser erwiderte darauf, er fände gerade das so spannend an der Synodenumsetzung,  dass wir vor Ort selbst die Ziele definieren. „Kirche von Unten ist das Gebot der Stunde“, so Schlosser weiter. Dechant Reuschenbach ergänzte dazu, dass das Bistum den Rahmen setzt, „aber nur wir vor Ort die Sorgen und Nöte der Menschen kennen und dementsprechend handeln können.“

Auch die Frage nach den finanziellen Aspekten kam zur Sprache. Da war es gut, dass Seyfarth, als  Vorsitzender des Verwaltungsrates mit einem anderen Blickwinkel an das Thema heranging und auch manches kritischer in der Umsetzung sieht.

Letztdendlich waren die Teilnehmer der Versammlung aber froh, überhaupt Informationen zu bekommen und sahen die Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal gut im Synodenprozess vertreten.

Für den Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal
Maria Gerhardus und Markus Schlosser