Berichte aus der Pfarrei der Zukunft

Es ging um die Pfarrei der Zukunft

Pfarrversammlung in Herdorf

Herdorf. Zur Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal konnte der Vorsitzende des Pfarreienrats, Markus Schlosser, 40 Interessierte im Nikolaus-Groß-Haus begrüßen. Die Pfarrversammlung war einberufen worden, um die Gläubigen über die weiteren Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Synoden zu informieren.

Ein Ergebnis der Synode ist die Strukturreform, die ab 01. Januar 2020 die Gründung der „Pfarrei der Zukunft“ zur Folge hat. Was das für die Gläubigen vor Ort bedeutet, sollte im Rahmen der Pfarrversammlung erläutert werden. Dabei wurden Informationen zu den Oberbegriffen „Kirche vor Ort“, „Synodalversammlung“, „Rat der Pfarrei“, „Zusammensetzung und Aufgaben des Leitungsteams“ gegeben. In der anschließenden Diskussion versuchten Markus Schlosse, Maria Gerhardus und Stefan Seyfarth (Vorsitzender des Verwaltungsrates), die Fragen der  Anwesenden zu beantworten. So wollte eine Teilnehmerin wissen, was die konkreten Ziele seien. Schlosser erwiderte darauf, er fände gerade das so spannend an der Synodenumsetzung,  dass wir vor Ort selbst die Ziele definieren. „Kirche von Unten ist das Gebot der Stunde“, so Schlosser weiter. Dechant Reuschenbach ergänzte dazu, dass das Bistum den Rahmen setzt, „aber nur wir vor Ort die Sorgen und Nöte der Menschen kennen und dementsprechend handeln können.“

Auch die Frage nach den finanziellen Aspekten kam zur Sprache. Da war es gut, dass Seyfarth, als  Vorsitzender des Verwaltungsrates mit einem anderen Blickwinkel an das Thema heranging und auch manches kritischer in der Umsetzung sieht.

Letztdendlich waren die Teilnehmer der Versammlung aber froh, überhaupt Informationen zu bekommen und sahen die Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal gut im Synodenprozess vertreten.

Für den Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal
Maria Gerhardus und Markus Schlosser