Leitwort

Liebe Schwestern und Brüder im Dekanat Kirchen,

unsere Kirche ist am Ende, sie geht sprichwörtlich über den Jordan!

Eine saloppe Behauptung, die so manchem angesichts der großen Veränderungen in unserem Bistum, aber auch darüber hinaus in unserer Kirche, mal schnell über die Lippen kommt. Verständlich, zeigt doch die jüngst veröffentlichte Zahl der Kirchenaustritte auch ein klares Bild.

Und ja, hoffentlich geht unsere Kirche über den Jordan, nicht nur sprichwörtlich, sondern sinnbildlich. Denn so wie Josua und das Volk Israel einst mit der Bundeslade den Jordan durchquerten (Jos 3,1-17) um ins gelobte Land zu kommen, so müssen auch wir uns aufmachen, gedanklich mit unserer Kirche über den Jordan zu gehen. Dabei dürfen wir Gott, seine Gebote und seine Gegenwart nicht aus den Augen verlieren, denn ins gelobte Land zu gehen bedeutet auf dem Weg zu sein zu einer größeren Nähe zu Gott. „So werdet ihr wissen, welchen Weg ihr gehen sollt; denn ihr seid den Weg ja früher noch nie gegangen“ (Jos 3,4b). Um diesen neuen und sicherlich auch nicht ganz einfachen Weg zu gehen, braucht es einiges an Mut. Aber es lohnt sich! Mit dem Vertrauen auf Gott werden wir unsere Kirche über den Jordan gehen lassen.

„Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst“ (Jos 1,9).

Es grüßt Sie das Redaktionsteam

Sei mutig und stark!
Jos 1,6a

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Liebe Schwestern und Brüder im Dekanat Kirchen,

die vorliegende, zweite Ausgabe der InselPost präsentiert sich Ihnen bereits in einem neuen Gewand. Die wichtigste Neuerung zeigt sich darin, dass ab sofort ein neues Logo die Inselpost zieren wird. Dieses soll in seiner Einfachheit Symbol für unsere Region und unseren christlichen Glauben darstellen. Wir wollen ihnen zu Beginn daher die einzelnen Elemente kurz vorstellen, aus denen sich das neue Logo zusammensetzt.

Jeder, der an einem klaren Tag schon einmal den Blick hat schweifen lassen wird bestätigen können, dass die grünen Hügel sinnbildlich für die Region in der wir, zwischen Siegerland und Westerwald gelegen, leben. Zwischen ihnen zeigt sich die Sonne als immer sichtbares Zeichen Gottes in unserer Welt, der der Hintergrund all unseren Handelns ist. Der Hirtenstab als Zeichen für die Kirche Gottes, in der wir gemeinsam als Christen unterwegs sind, bildet zugleich mit den umgebenden Bergen das Christusmonogramm. Mit der Botschaft Christi im Herzen können wir als Kirche von Trier in die Ferne schauen und die vor uns liegenden Prozesse mit Zuversicht angehen.

Schaut man genau hin, ist auf dem Hirtenstab noch ein Punkt zu erkennen, wodurch die Anfangsbuchstaben der InselPost angedeutet werden.
Lassen Sie es uns gerne wissen, was Sie von dem neuen Logo halten und was Sie darin entdecken.

Es grüßt Sie das Redaktionsteam

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Liebe Schwestern und Brüder
im Dekanat Kirchen,

die Synode und ihre Umsetzung sind seit geraumer Zeit das beherrschende Thema in unserer Diözese Trier. Nach der Veröffentlichung des Strukturplanes wissen wir, dass es vorgesehen ist, unser bisheriges Dekanat, die sogenannte „Trierer Insel“, zu einer „Pfarrei der Zukunft“ zusammenzuschließen. Da es aber zukünftig nicht vor allem und zuerst um äußere Strukturen sondern vor allem um die pastorale Gestaltung innerhalb des neuen Rahmens gehen soll, liegt ein vielfältiger und arbeitsreicher Prozess vor uns, den es zu gestalten gilt. Man kann sich über Sinn und Unsinn manchen Vorhabens streiten, eines jedoch bleibt klar: Veränderungen muss und wird es geben. Daher macht es Sinn, den zukünftigen pastoralen Raum in den Blick zu nehmen und mit den ersten Schritten zu beginnen. Dies hat die Dekanatskonferenz in Angriff genommen und zu bestimmten Aufgabenfeldern verschiedene Arbeitsgruppen gebildet.

Die vordringlichste Perspektive bei allen Überlegungen wird sein müssen, wie das Glaubensleben, näherhin: die Verkündigung, caritatives Handeln, die Feier der Gottesdienste, die Sakramentenkatechese und -spendung sowie die Seelsorge, in Zukunft gestaltet werden können. Dazu wird es Bewegung und Kreativität brauchen. Vieles ist noch unklar oder vage; wir sind auf einem Weg.

Einen Beitrag zur Kommunikation auf diesem Weg zu leisten, ist die Aufgabe der „Inselpost“ (zunächst als Teil der Pfarrbriefe unseres Dekanates) in den nächsten Monaten und vielleicht auch darüber hinaus.

Es grüßt Sie das Redaktionsteam

Niklas Hirtz (Pastoralassistent)
Christoph Kipper (Pfarrer)
Jeffrey Merker (Gemeindereferent)